Bli medlem
Bli medlem

Du är här

2020-08-11

Basilea meldet starke Finanzergebnisse für das erste Halbjahr 2020, Fortschritte im F&E-Portfolio und erfolgreichen Abschluss strategischer Projekte trotz COVID-19

  • Finanzergebnisse reflektieren starke Performance von Cresemba und Zevtera und fortgesetzten Fokus auf das Kostenmanagement
  • Betriebsgewinn von CHF 12.8 Mio. und Konzerngewinn von CHF 9.9 Mio., einschliesslich des positiven Einmal-Effekts durch den Verkauf der Liegenschaft des Hauptsitzes
  • Solide CHF 145 Mio. liquide Mittel und Finanzanlagen, exklusive dem Mittelzufluss aus den im Juli durchgeführten Anleihe-Transaktionen zur Optimierung des Fälligkeitsprofils des Fremdkapitals
  • Kein wesentlicher COVID-19-Einfluss auf die operative Performance und die wichtigsten klinischen Studien mit Derazantinib und Lisavanbulin; unwesentliche Verzögerung in der Phase-3-Studie mit Zevtera
  • Bestätigung des finanziellen Ausblicks für Umsatz und Betriebsaufwand für das Gesamtjahr 2020; zum Jahresende wird eine starke Cash-Position inklusive der Finanzanlagen erwartet

Basel, 11. August 2020

Basilea Pharmaceutica AG (SIX: BSLN) gab heute ihre Finanzergebnisse für die am 30. Juni 2020 beendeten ersten sechs Monate des Geschäftsjahrs bekannt.

David Veitch, Chief Executive Officer, sagte: „Im ersten Halbjahr 2020 haben wir in einem äusserst volatilen und herausfordernden Umfeld wichtige Meilensteine erreicht. Trotz der COVID-19-Pandemie zeigten die weltweiten „In-Market“-Umsätze unserer Antiinfektiva Cresemba und Zevtera weiterhin ein starkes Wachstum. Auch bei den wichtigsten klinischen Studien mit Derazantinib und Lisavanbulin, unseren am weitesten fortgeschrittenen Medikamentenkandidaten für die Behandlung von Krebserkrankungen, haben wir keine wesentlichen Auswirkungen durch die COVID-19-Pandemie festgestellt. Wie bereits angekündigt, erwarten wir für die Patientenrekrutierung unserer Phase-3-Studie mit Zevtera bei Patienten mit Staphylococcus-aureus-Bakteriämie eine unwesentliche Verzögerung von bis zu einem Quartal. Hervorzuheben ist, dass die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA einer Verlängerung der maximalen Behandlungsdauer in dieser Studie von vier auf bis zu sechs Wochen zugestimmt hat. Dies wird im Fall einer Zulassung des Medikaments vorteilhaft für dessen Positionierung sein, da es eine Anwendung auch bei schwerer zu behandelnden Infektionen ermöglichen würde.“

Er ergänzte: „Mit der erfolgreichen Platzierung neuer vorrangiger Wandelanleihen in Höhe von CHF 97 Mio. und dem Rückkauf von rund CHF 47 Mio. unserer ausstehenden Wandelanleihen haben wir auch bei der Optimierung des Fälligkeitsprofils unserer Verbindlichkeiten einen grossen Schritt nach vorne gemacht. Dadurch haben wir initial die Fälligkeit von rund 25 Prozent unserer mittelfristigen Verbindlichkeiten bis 2027 verlängert. Darüber hinaus haben wir die Liegenschaft unseres Hauptsitzes verkauft, um den für 2022 geplanten Umzug an einen neuen Standort in der Region Basel vorzubereiten. Basierend auf einer starken zugrundeliegenden finanziellen Performance sowie dem Einmaleffekt aus dem Verkauf der Liegenschaft freuen wir uns, für das erste Halbjahr 2020 einen Betriebsgewinn von rund CHF 13 Mio. und einen Konzerngewinn von fast CHF 10 Mio. ausweisen zu können.“

Er fuhr fort: „Wir freuen uns auf eine Reihe von wichtigen Meilensteinen in unserem Onkologie-Portfolio, die wir in der zweiten Jahreshälfte und darüber hinaus erwarten. Nach dem kürzlich bekanntgegebenen Abschluss der Patientenrekrutierung für die erste Kohorte der FIDES-01 Studie mit Derazantinib bei Patienten mit Gallengangkrebs und FGFR2-Genfusionen, erwarten wir, die Topline-Ergebnisse in der zweiten Jahreshälfte 2020 vorlegen zu können. Interim-Ergebnisse von Patientinnen und Patienten mit anderen Veränderungen des FGFR2-Gens, die in die zweite Kohorte dieser Studie aufgenommen werden, erwarten wir ebenfalls in der zweiten Jahreshälfte. Mit der Patientenrekrutierung für die Derazantinib-Studie FIDES-02 bei Urothelkarzinom sind wir auf Kurs. Den Beginn der FIDES-03-Studie bei Magenkrebs planen wir für das dritte Quartal 2020. Darüber hinaus bereiten wir derzeit alles für den in den kommenden Monaten geplanten Start der Phase-2-Studie mit unserem Tumor-Checkpoint-Controller Lisavanbulin bei Patienten mit Hirntumoren vor.“

Zusammenfassung der Finanzergebnisse

Im ersten Halbjahr 2020 stieg der Gesamtumsatz auf CHF 69.3 Mio. (H1 2019: CHF 63.2 Mio). Die Umsatzbeiträge der beiden vermarkteten Produkte Cresemba und Zevtera stiegen um 17.2 % auf CHF 62.0 Mio. (H1 2019: CHF 52.9 Mio.). Davon entfielen CHF 36.5 Mio. (H1 2019: CHF 30.1 Mio.) auf Erträge aus direkt realisiertem Umsatz (non-deferred revenue) und CHF 25.5 Mio. (H1 2019: CHF 22.8 Mio.) auf die Verbuchung von unrealisiertem Ertrag (deferred revenue). Die Verbuchung von unrealisiertem Ertrag erfolgt für Abschlagszahlungen von Partnern sowie für deren Zahlungen bei Erreichen von Entwicklungs- und regulatorischen Meilensteinen. Der sonstige Umsatz belief sich auf CHF 7.2 Mio. (H1 2019: CHF 10.1 Mio.). Darin enthalten sind CHF 6.6 Mio. Kostenerstattungen von BARDA (H1 2019: CHF 9.9 Mio.), wodurch ein wesentlicher Teil der im Zusammenhang mit dem Phase-3-Programm für Ceftobiprol ausgewiesenen Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen kompensiert wird.1 Der Rückgang der BARDA-Kostenerstattungen steht im Einklang mit den geringeren Entwicklungsaufwendungen nach erfolgreichem Abschluss der Phase-3-Studie mit Ceftobiprol bei Hautinfektionen sowie der durch COVID-19 verlangsamten Rekrutierungsrate in der Bakteriämie-Studie.

Die von Basilea im ersten Halbjahr 2020 getätigten Investitionen in die Pipeline führten zu einem Forschungs- und Entwicklungsaufwand von CHF 43.9 Mio. (H1 2019: CHF 50.8 Mio.). Diese Aufwendungen entstanden hauptsächlich im Zusammenhang mit den Kosten für das Phase-3-Programm mit Ceftobiprol, den Kosten für das laufende präklinische und klinische Entwicklungsprogramm für Derazantinib sowie die laufenden pädiatrischen Programme für Ceftobiprol und Isavuconazol.

Der Vertriebs-, Verwaltungs- und allgemeine Aufwand verringerte sich auf CHF 14.4 Mio. (H1 2019: CHF 16.2 Mio.). Aufgrund der steigenden Verkäufe an unsere Partner, stiegen die Kosten für verkaufte Produkte auf CHF 13.1 Mio. (H1 2019: CHF 9.4 Mio.).

Im ersten Halbjahr 2020 wurde ein Betriebsgewinn von CHF 12.8 Mio. (H1 2019: Betriebs­verlust von CHF 13.2 Mio.) erzielt. Daraus resultierte ein Konzerngewinn von CHF 9.9 Mio. (H1 2019: Konzernverlust von CHF 15.4 Mio.), woraus sich ein nicht-verwässerter Gewinn je Aktie von CHF 0.92 beziehungsweise ein verwässerter Gewinn je Aktie von CHF 0.91 ergab (H1 2019: nicht-verwässerter und verwässerter Verlust je Aktie von CHF 1.44).

Der Kapitalabfluss aus operativer Geschäftstätigkeit (ohne Berücksichtigung des positiven Geldflusses durch den Verkauf der Hauptsitz-Liegenschaft) konnte im ersten Halbjahr 2020 um 27 % auf CHF 33.2 Mio. verringert werden, im Vergleich zu CHF 45.4 Mio. in H1 2019. Dies ist einerseits auf den deutlich steigenden Geldfluss aufgrund der Fortschritte von Cresemba und Zevtera zurückzuführen, andererseits darauf, dass sich Basilea weiterhin darauf fokussiert, ihre Betriebskosten durch kontinuierliche Optimierung der Investitionen in ihr präklinisches und klinisches Portfolio zu optimieren. Zum 30. Juni 2020 verfügte Basilea über liquide Mittel und kurz- und langfristige Finanzanlagen in Höhe von CHF 144.7 Mio., verglichen mit CHF 161.0 Mio. zum 31. Dezember 2019. 

Wesentliche Finanzkennzahlen

(In Mio. CHF, ausser Angaben je Aktie) H1 2020 H1 2019
Produktumsatz 30.5 25.4
Umsatz aus Verträgen 31.5 27.6
Umsatz aus Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen 0.2 0.1
Sonstiger Umsatz 7.1 10.1
Umsatz gesamt 69.3 63.2
Kosten für verkaufte Produkte (13.1) (9.4)
Forschungs- und Entwicklungsaufwand, netto

Tala om vad ni tycker

Tala om vad ni tycker

Ni är just nu inne på en betaversion av nya aktiespararna. Lämna gärna feedback på vad ni tycker i formuläret nedan.