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2020-07-15

Basilea gibt Markteinführung des Antimykotikums Cresemba® (Isavuconazol) in Taiwan bekannt, wodurch die zweite Meilensteinzahlung für den asiatisch-pazifischen Raum ausgelöst wird

Basel, 15. Juli 2020

Basilea Pharmaceutica AG (SIX: BSLN) gab heute bekannt, dass ihr Lizenzpartner Pfizer Inc. (NYSE: PFE, “Pfizer”) das Antimykotikum Cresemba® (Isavuconazol) in Taiwan lanciert hat. Die Markteinführung löste die zweite Meilensteinzahlung (USD 0.5 Mio.) von Pfizer an Basilea für den asiatisch-pazifischen Raum aus.

David Veitch, Chief Executive Officer von Basilea, sagte: „Wir sind sehr zufrieden über die Markteinführung von Cresemba in Taiwan. Sie folgt auf die Lancierung in Australien zu Jahresbeginn und löste die zweite Meilensteinzahlung für den asiatisch-pazifischen Raum aus. Wir freuen uns, dass wir Cresemba nun auch zu Patienten in Taiwan bringen können und dass unser Partner Pfizer Cresemba in der Region auf breiter Basis zur Verfügung stellen wird, zum Wohl von Patienten mit invasiven Schimmelpilzinfektionen.“

In Taiwan ist Cresemba für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit invasiver Aspergillose zugelassen und für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit Mukormykose, für die Amphotericin B nicht angemessen ist.1

Im Juni 2017 unterzeichnete Basilea einen Lizenzvertrag mit Pfizer über Cresemba für Europa (ohne Skandinavien), Russland, die Türkei und Israel. Dieser wurde im November 2017 auf China, einschliesslich Hongkong und Macau, sowie 16 Länder im asiatisch-pazifischen Raum erweitert. Im Rahmen der Vereinbarung mit Pfizer hat Basilea noch Anspruch auf regulatorische und kommerzielle Meilensteinzahlungen von bis zu rund 630 Mio. US-Dollar sowie auf umsatzbezogene Lizenzgebühren (Royalties) im Mittzehner-Prozentbereich.

Cresemba wird derzeit in 45 Ländern vertrieben, darunter die Vereinigten Staaten, die meisten EU-Mitgliedstaaten und mehrere weitere Länder innerhalb und ausserhalb Europas. Für den 12-Monatszeitraum bis Ende März 2020 beliefen sich die weltweiten «In-Market»-Umsätze von Cresemba auf 220 Millionen US-Dollar. Das entspricht einem Wachstum von mehr als 30 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode.2

Über Cresemba (Isavuconazol)

Isavuconazol ist ein intravenös (i. v.) und oral verabreichbares Antimykotikum aus der Wirkstoffklasse der Azole, welches unter dem Handelsnamen Cresemba vermarktet wird. In den 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie Grossbritannien, Island, Liechtenstein und Norwegen ist Isavuconazol für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit invasiver Aspergillose zugelassen und für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit Mukormykose, für die Amphotericin B nicht angemessen ist.3 Dies sind auch die zugelassenen Indikationen in Taiwan. Cresemba ist ausserdem in den USA und mehreren weiteren Ländern innerhalb und ausserhalb Europas zugelassen.4 In den USA, Europa und Australien hat der Wirkstoff Orphan-Drug-Status für die zugelassenen Indikationen. Basilea hat für Isavuconazol eine Reihe von Lizenz- und Vertriebspartnerschaften abgeschlossen. Diese umfassen die USA, Europa, China, Japan, Lateinamerika, den asiatisch-pazifischen Raum und die Region Naher Osten und Nordafrika (MENA) sowie Kanada, Russland, die Türkei und Israel.

Über Basilea

Basilea Pharmaceutica AG ist ein biopharmazeutisches Unternehmen mit vermarkteten Produkten, das sich auf die Entwicklung von Medikamenten zur Lösung der medizinischen Herausforderungen in den Therapiebereichen Onkologie und Infektionskrankheiten fokussiert. Basilea hat zwei vermarktete Produkte im Portfolio und erforscht, entwickelt und vermarktet innovative Medikamente für Patienten, die an schweren und lebensbedrohlichen Krankheiten leiden. Basilea Pharmaceutica AG hat ihren Hauptsitz in Basel, Schweiz, und ist an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange kotiert (SIX: BSLN). Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Unternehmens-Website www.basilea.com.

Ausschlussklausel

Diese Mitteilung enthält explizit oder implizit gewisse zukunftsgerichtete Aussagen wie «glauben», «annehmen», «erwarten», «prognostizieren», «planen», «können», «könnten», «werden» oder ähnliche Ausdrücke betreffend Basilea Pharmaceutica AG und ihrer Geschäftsaktivitäten, u.a. in Bezug auf den Fortschritt, den Zeitplan und den Abschluss von Forschung und Entwicklung sowie klinischer Studien mit Produktkandidaten. Solche Aussagen beinhalten bekannte und unbekannte Risiken und Unsicherheitsfaktoren, die zur Folge haben können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die finanzielle Lage, die Leistungen oder Errungenschaften der Basilea Pharmaceutica AG wesentlich von denjenigen Angaben abweichen können, die aus den zukunftsgerichteten Aussagen hervorgehen. Diese Mitteilung ist mit dem heutigen Datum versehen. Basilea Pharmaceutica AG übernimmt keinerlei Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen im Falle von neuen Informationen, zukünftigen Geschehnissen oder aus sonstigen Gründen zu aktualisieren.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

Peer Nils Schröder, PhD

Head of Corporate Communications & Investor Relations
Telefon +41 61 606 1102
E-Mail media_relations@basilea.com
investor_relations@basilea.com

Diese Pressemitteilung ist unter www.basilea.com abrufbar.

Quellenangaben

  1. Taiwan Food & Drug Administration (TFDA), Januar 2020
  2. IQVIA, März 2020. Angabe als gleitende, kumulierte „In-Market“-Umsätze der letzten zwölf Monate (engl. MAT) in um Währungsschwankungen korrigierten US-Dollar-Beträgen.
  3. European Public Assessment Report (EPAR) Cresemba: http://www.ema.europa.eu [Zugriff am 14. Juli 2020]
  4. Der Zulassungsstatus sowie die zugelassenen Indikationen können von Land zu Land unterschiedlich sein.

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