Bli medlem
Bli medlem

Du är här

2020-06-15

RedHill Biopharma reicht Zulassungsantrag für klinische Phase-II/III-Studie zur Behandlung von COVID-19 mit Opaganib ein

Die multizentrische, randomisierte, doppelblinde und placebokontrollierte klinische Parallelarmstudie der Phase II/III zur Behandlung von schwer erkrankten COVID-19-Patienten mit Opaganib soll in Russland und weiteren europäischen und außereuropäischen Ländern durchgeführt werden

--
Parallel dazu wird in den USA eine klinische Phase-IIa-Studie zur Behandlung von schwer erkrankten COVID-19-Patienten mit Opaganib eingeleitet

TEL-AVIV, Israel und RALEIGH, N.C., June 15, 2020 (GLOBE NEWSWIRE) -- RedHill Biopharma Ltd. (Nasdaq: RDHL) („RedHill“ oder das „Unternehmen“), ein spezialisiertes biopharmazeutisches Unternehmen, hat heute bekanntgegeben, dass es beim russischen Gesundheitsministerium einen CTA-Antrag (Clinical Trial Application) für eine klinische Phase II/III-Studie zur Bewertung von Opaganib (Yeliva®, ABC294640)1 für die Behandlung von hospitalisierten Patienten mit schwerer SARS-CoV-2-Infektion (der Auslöser von COVID-19) und Lungenentzündung eingereicht hat.

Mark L. Levitt, M.D., Ph.D., Medical Director bei RedHill, kommentiert: „Wir arbeiten mit Hochdruck an unserem Entwicklungsprogramm für Opaganib zur Behandlung von COVID-19. Parallel zur klinischen Studie in den USA erweitern wir das Entwicklungsprogramm auf Russland und weitere Länder, um die Erfassung robuster Daten zur potenziellen Wirksamkeit von Opaganib bei der Behandlung von COVID-19 zu beschleunigen.“

In die multizentrische, randomisierte, doppelblinde und placebokontrollierte Parallelarmstudie der Phase II/III sollen 270 Patienten mit schwerer COVID-19-Pneumonie aufgenommen werden, die im Krankenhaus mit zusätzlichem Sauerstoff behandelt werden müssen. Die Probanden werden 1:1 randomisiert und erhalten zusätzlich zu Standardtherapien entweder Opaganib oder Placebo. Der primäre Endpunkt der Studie ist die Evaluierung des Anteils der Patienten, die bis zum 14. Tag intubiert und mechanisch beatmet werden müssen. Eine unverblindete Futility-Zwischenanalyse wird durchgeführt, wenn ca. 100 Probanden für den primären Endpunkt evaluiert wurden.

Die Studie soll in klinischen Prüfzentren in Russland und weiteren europäischen und außereuropäischen Ländern durchgeführt werden.

Parallel dazu beginnt RedHill mit der Patientenaufnahme für eine randomisierte, doppelblinde, und placebokontrollierte klinische Phase-IIa-Studie zu Opaganib in den USA. In diese Studie sollen bis zu 40 Patienten mit schwerer COVID-19-Pneumonie aufgenommen werden, die im Krankenhaus mit zusätzlichem Sauerstoff behandelt werden müssen. Diese klinische Studie ist nicht auf statistische Signifikanz ausgerichtet. 

Gilead Raday, Chief Operating Officer bei RedHill, fügt hinzu: „Wir arbeiten eng mit Regierungsbehörden weltweit zusammen, um mehr Patienten im Rahmen von klinischen Studien und Härtefallprogrammen die Behandlung mit Opaganib zu ermöglichen. Außerdem evaluieren wir staatliche Finanzierungsmöglichkeiten für unsere COVID-19-Entwicklungsprogramme, um dem dringenden Bedarf an wirksamen Therapien gerecht zu werden.“ 

Bisher wurden in laufenden und abgeschlossenen klinischen Studien der Phase I und II für onkologische Indikationen, in pharmakokinetischen Studien an gesunden Freiwilligen in den USA sowie im Rahmen der von der U.S. Food and Drug Administration (FDA) genehmigten Härtefallanfragen für Onkologie-Patienten und der Härtefallanwendungen an COVID-19-Patienten in Israel insgesamt 141 Probanden mit Opaganib behandelt, wobei sowohl in den USA als auch außerhalb der USA die Sicherheit und Verträglichkeit des Präparats für den Menschen festgestellt wurden.

Das Unternehmen hat kürzlich ermutigende vorläufige Befunde von sechs COVID-19-Patienten bekanntgegeben, die eine zusätzliche Sauerstoffversorgung mit hohem Durchfluss benötigten und in Israel im Rahmen eines Härtefallprogramms mit Opaganib behandelt wurden. Alle sechs untersuchten Patienten zeigten nach Behandlungsbeginn mit Opaganib eine deutliche Verbesserung des klinischen Zustands und eine deutliche Verbesserung der Biomarker. Die Patienten benötigten unter anderem weniger zusätzlichen Sauerstoff und wiesen eine höhere Anzahl an Lymphozyten sowie einen niedrigeren Spiegel an C-reaktivem Protein (CRP) auf. Bei allen sechs untersuchten Patienten konnte die zusätzliche Versorgung mit Sauerstoff eingestellt werden, und sie konnten aus dem Krankenhaus in Raumluft entlassen werden, ohne dass eine mechanische Beatmung erforderlich war.

Über Opaganib (ABC294640, Yeliva®)
Opaganib, eine neue chemische Substanz, ist ein proprietärer, „first-in-class“, oral verabreichter, selektiver Sphingosinkinase-2 (SK2)-Inhibitor mit krebsbekämpfenden, entzündungshemmenden und antiviralen Eigenschaften, der auf verschiedene onkologische, entzündliche und gastrointestinale Indikationen abzielt. Durch die Hemmung von SK2 blockiert Opaganib die Synthese von Sphingosin-1-Phosphat (S1P), ein Lipid-Signalmolekül, das das Krebswachstum und pathologische Entzündungen fördert.

Präklinische Daten haben sowohl entzündungshemmende als auch antivirale Aktivitäten von Opaganib gezeigt, die das Potenzial haben, entzündliche Lungenerkrankungen wie Pneumonie zu lindern und pulmonal-fibrotische Schäden abzuschwächen. Mehrere frühere präklinische Studien weisen auf die mögliche Rolle hin, die SK2 im Replikations-Transkriptions-Komplex von positiv-strängigen ssRNA-Viren, ähnlich dem Coronavirus, einnimmt. Die Hemmung von SK2 könnte möglicherweise die virale Replikation hemmen. In präklinischen In-vivo-Studien2 konnte gezeigt werden, dass Opaganib die Sterblichkeitsrate bei Infektionen mit Influenza-Viren und die durch Pseudomonas aeruginosa verursachte Lungenschädigung durch die Senkung der IL-6- und TNF-alpha-Spiegel in der bronchoalveolären Lavage-Flüssigkeit verminderte.

Opaganib, das ursprünglich von der US-amerikanischen Apogee Biotechnology Corp. entwickelt wurde, durchlief erfolgreich mehrere präklinische Studien mit Onkologie-, Entzündungs-, Verdauungstrakt- und Strahlenschutz-Modellen sowie eine klinische Studie der Phase I an Krebspatienten mit soliden Tumoren im fortgeschrittenen Stadium.

Opaganib erhielt von der US-Zulassungsbehörde FDA den Orphan-Drug-Status für die Behandlung des Gallengangskarzinoms und wird derzeit in einer Phase-I/IIa-Studie bei fortgeschrittenem Gallengangskarzinom und in einer Phase-II-Studie bei Prostatakrebs untersucht. Opaganib wird auch für die Behandlung des Coronavirus (COVID-19) untersucht. 

Die Entwicklung von Opaganib wurde durch Zuschüsse und Verträge von US-Bundes- und Landesregierungsbehörden unterstützt, die an die Apogee Biotechnology Corp. vergeben wurden, darunter vom NCI, BARDA, dem US-Verteidigungsministerium und dem FDA-Büro für die Entwicklung von Orphan-Produkten.

Über RedHill Biopharma
RedHill Biopharma Ltd. (Nasdaq: RDHL) ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das sich vornehmlich auf gastrointestinale Erkrankungen spezialisiert hat. RedHill fördert die Magen-Darm-Medikamente Movantik® gegen opioidinduzierte Obstipation bei Erwachsenen3, Talicia® zur Behandlung von Infektionen mit Helicobacter pylori (H. pylori) bei Erwachsenen4 und Aemcolo® zur Behandlung von Reisedurchfall bei Erwachsenen5. Zu den wichtigsten klinischen Entwicklungsprogrammen von RedHill im Spätstadium der Entwicklung gehören: (i) RHB-104, mit positiven Ergebnissen aus einer ersten Phase-III-Studie für Morbus Crohn, (ii) RHB-204, mit einer geplanten zulassungsrelevanten Phase-III-Studie für Lungeninfektionen mit nicht-tuberkulösen Mykobakterien, (iii) RHB-102 (Bekinda®), mit positiven Ergebnissen aus einer Phase-III-Studie für akute Gastroenteritis und Gastritis sowie positiven Ergebnissen aus einer Phase-II-Studie für IBS-D, (iv) Opaganib (Yeliva®), ein selektiver „first-in-class“ SK2-Inhibitor, der auf mehrere Indikationen abzielt, mit einer laufenden Phase-I/IIa-Studie für das Gallengangskarzinom und einem Entwicklungsprogramm für COVID-19; (v) RHB-106, eine verkapselte Formulierung zur Darm-Vorbereitung, und (vi) RHB-107, ein „first-in-class“ Serinprotease-Inhibitor der Phase II, der auf Krebs und entzündliche Magen-Darm-Erkrankungen abzielt. Weitere Informationen über das Unternehmen finden Sie unter www.redhillbio.com.

Diese Pressemitteilung enthält „zukunftsgerichtete Aussagen“ im Sinne des Private Securities Litigation Reform Act aus dem Jahr 1995. Solchen Aussagen können die Wörter „beabsichtigt“, „kann“, „wird“, „plant“, „erwartet“, „antizipiert“, „projiziert“, „prognostiziert“, „schätzt“, „zielt“, „glaubt“, „hofft“, „potenziell“ oder ähnliche Wörter vorangestellt sein, einschließlich zukunftsgerichteter Aussagen hinsichtlich der vorläufigen Ergebnisse der Behandlung von COVID-19-Patienten mit OpaganibDie Behandlung mit Opaganib in Israel wird gemäß den Richtlinien des israelischen Gesundheitsministeriums im Rahmen eines Härtefallprogramms durchgeführt. Die bisherigen Ergebnisse sind nur vorläufige Ergebnisse. Sie basieren auf den klinischen Ergebnissen einer sehr begrenzten Anzahl von Patienten. Es gibt keine Garantie, dass diese Patienten weiterhin eine klinische Verbesserung zeigen oder dass andere Patienten eine ähnliche klinische Verbesserung zeigen. Zukunftsgerichtete Aussagen basieren auf gewissen Annahmen und unterliegen verschiedenen bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten, von denen viele außerhalb der Kontrolle des Unternehmens liegen und die weder vorhergesagt noch quantifiziert werden können, weshalb die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von jenen abweichen können, die durch solche zukunftsgerichteten Aussagen ausgedrückt oder angedeutet werden. Zu diesen Risiken und Unsicherheiten gehören, dass der klinische Zustand der mit Opaganib behandelten Patienten sich nicht weiter verbessert und sich möglicherweise verschlechtert; das Risiko, dass die klinische Phase-IIa-Studie in den USA zur Bewertung von Opaganib nicht erfolgreich sein wird; das Risiko, dass das Unternehmen keine Phase-II/III-Studie in Russland einleiten und diese Studie nicht zu einer multinationalen Studie mit Standorten in weiteren europäischen Ländern ausweiten wird; das Risiko, dass andere mit Opaganib behandelte COVID-19-Patienten keine Verbesserung des klinischen Zustands aufweisen werden, das Risiko, dass klinische Studien mit Opaganib in Israel, in den USA, in Italien oder andernorts für die Behandlung von COVID-19-Patienten, wenn sie überhaupt durchgeführt werden, keine Verbesserung bei Patienten zeigen, die Entwicklungsrisiken von Entdeckungsbemühungen im Frühstadium einer noch wenig verstandenen Krankheit, darunter die Schwierigkeit, die Wirksamkeit von Opaganib für die Behandlung von COVID-19, wenn überhaupt, zu beurteilen; intensiver Wettbewerb durch andere Unternehmen, die potenzielle Behandlungen und Impfstoffe für COVID-19 entwickeln; die Auswirkun...

Tala om vad ni tycker

Tala om vad ni tycker

Ni är just nu inne på en betaversion av nya aktiespararna. Lämna gärna feedback på vad ni tycker i formuläret nedan.